Dutzende Preise und weitere Auszeichnungen

Nicht das Ziel aber logische Folge ...

Seit seiner Gründung im Jahr 1979 hat das Staatliche Russische Ballett Moskau dutzende Preisträger nationaler und internationaler Ballettwettbewerbe hervorgebracht. Aus der Fülle der Auszeichnungen seien hier nur einige Beispiele aus den letzten Jahren angeführt.

Solisten des Staatlichen Russischen Ballett Moskaus glänzen als Preisträger bei der XXIV. International Ballet Competition im April 2014 in Spoleto (Italien).

Mit dem ersten Preis wurde Artemy Pyzhov ausgezeichnet. Ekaterina Pokrovskaya und Nikita Mikhaylov erhielten ebenfalls eine Goldmedaille. Mikhaylov als Solist wurde zusätzlich mit dem Kritikerpreis geehrt.

Im Vorfeld der China-Tour 2010 und der winterlichen Gastspielreise hierzulande, wurde zwei Ensemblemitgliedern des damaligen ”Russi­schen Staatsballetts“ eine besondere Ehre zuteil. In den Räumlichkeiten des Opernhaus Perm konnte sich die gleichenorts ausgebildete erste Tänzerin Anna Shcherbakova über die Silbermedaille im internationalen Wettbewerb „Arabesque“ freuen. Ihr Kollege Dmitry Kotermin, Absolvent der Universität für Choreographie in der Wolga-Stadt Kazan, wurde für „die Erhaltung der Reinheit des klassischen Tanzes“ mit dem von der Stiftung Perle des Urals ins Leben gerufenen „Marius Petipa Preis“ geehrt.

In 2011 und 2012 brillierten Solisten des Staatlich Russischen Balletts Moskau erneut beim prestigeträchtigen internationalen Ballettwettbewerb „Arabesque“: Während die Jury den führenden Solisten Artemy Pyzhov aufgrund seiner außerordentlichen technischen Präzision und seiner artistischen Darstellung mit dem „George Zoritch Preis“ ehrte, errang die aus Perm stammende Tatiana Bolotova in der Hauptkategorie einen 3. Platz. Von der Vereinigung Moskauer Ballettfreunde „Les Sylphides“ durften die beiden zudem den Preis für „Scenic Charm and Bright Individuality“entgegen nehmen. Im Juni 2013 erkannte die Jury des alle vier Jahre am weltberühmten Bolschoi Theater in Moskau ausgetragenen Ballett-Wettbewerbs „International Ballet Competition 2013“ Tatiana Bolotova sowie Artemy Pyzhov jeweils eine Silbermedaille zu.

So viele mit Zielstrebigkeit gepaarte Ausnahmetalente 
wecken natürlich auch Begehrlichkeiten bei anderen Ballettcompagnien der internationalen Spitzenklasse.

Yuri Burlaka, einst Erster Solotänzer, gelang ein ganz und gar außergewöhnlicher Karrieresprung: 2008 wurde er als Ballettdirektor an das Bolschoi Theater Moskau berufen. Von Januar 2009 bis März 2011 wirkte er als Künstlerischer Leiter des Bolschoi Balletts, der wohl berühmtesten Compagnie der Welt. Um sich noch intensiver seiner eigentlichen Leidenschaft, der Ballettforschung und -rekonstruktion, zu widmen, arbeitet er heute freischaffend, konnte aber wieder als Ballettmeister (gemeinsam mit Yana Kazantseva) gewonnen werden. Darüber hinaus lehrt er als Professor an der Moskauer Akademie für Choreographie. Viele seiner eigenen Choreographien und Bearbeitungen sind in internationale Produktionen namhafter Ballettensembles eingegangen, beispielsweise zeigt das Staatsballett Berlin aktuell seine Fassung von „Der Nussknacker“, eine liebevollen Rekonstruktion, die auf der szenischen und choreografischen Überlieferung des Originals von 1892 beruht.

Liudmila Konovalova, seit 2002 beim vormaligen „Russischen Staatsballett“ und von 2004 an Erste Solotänzerin, wurde 2007 an das Staatsballett Berlin verpflichtet. 2010 wurde sie als Solotänzerin an das Wiener Staatsballett engagiert, 2011 avancierte sie zur Ersten Solotänzerin. Schon während ihrer Zeit beim Staat­lichen Russischen Ballett Moskau errang sie zahlreiche Auszeichnungen, so u. a. den 3. Preis beim Wettbewerb „Junges Russisches Ballett“ in Krasnodar (2004), den Spezialpreis beim Serge Lifar Ballettwettbewerb in Kiew (2006), den 2. Preis beim Internationalen Ballettwettbewerb KIBC in Seoul sowie die 1. Preise beim OETR-Contest in Wien und beim Ballettwettbewerb „Premio Roma“ (2007).

Die Grundlagen für diese Erfolge seiner Ensemblemitglieder wurden dem Prinzip „Fördern und Fordern“ folgend bei Gordejews Compagnie gelegt, von der Sichtung vielversprechender Talente an den unzähligen russischen Ballettschulen und -akademien, über den Disziplin und große Anstrengungen erfordernden Feinschliff während der weiteren Ausbildung bis hin zu den ersten Erfahrungen auf internationaler Bühne.

In einem ist sich das gesamte Ensemble einig: Die berührendste Auszeichnung ist der allabendliche Applaus des Publikums!

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