Schicksalhafte Schockerfahrung

Fast das Karriere-Aus …

Uwe Seeler, Rudi Völler, David Beckham und viele andere Athleten haben ihn schon erlitten: Ein Riss der Achillessehne gehört zu den niederschmetterndsten Momenten, die ein Spitzensportler während seiner Karriere erleben kann.

Auch dem Starballerino des Bolschoi Wjatscheslaw Gordejew ist diese schicksalhafte Schockerfahrung nicht erspart geblieben.

Mit unermüdlicher Präzision perfektionierte er jede Rolle bis ins Detail, bis sein Körper schließlich eines Tages den extremen Belastungen, die mit seinem künstlerischem Ehrgeiz zwangsläufig einher gingen nicht mehr gewachsen war. Mit einem plötzlichen Ruck und hörbaren „Peitschenknall“ riss die Achillessehne des rechten Beines. Für jeden Ballett-Tänzer klingt diese Diagnose erstmal wie ein unabänderlich-vernichtendes Urteil, das oft das Karriere-Aus bedeutet. Doch Gordejew war
nicht bereit, sich diesem Schicksal zu fügen.
Nachdem er den ersten Schock überwunden hatte, begann er schon im Krankenhaus trotz eingegipsten Beins wieder mit dem Training, um seine Beweglichkeit und Muskelkraft zu bewahren.

… Und er schaffte es: Sechs Monate später begann eine neue Spielzeit im Bolschoi Theater mit „Giselle“ und Gordejew in der Hauptrolle. Er tanzte wieder, als sei nichts gewesen …

Wjatscheslaw Gordejew preisgekrönter Ballettänzer
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