A. Adam

Giselle

Phantastisches Ballett in zwei Akten

Libretto: Vernoy de Saint-Georges, Théophile Gautier, Jean Coralli
Choreographie: Jean Coralli, Jules Perrot
Bühnenbild: Igor Nejini
Kostüme: Tatjana Tulubeva

Uraufführung am 28. Juni 1841 an der Pariser Oper

 

„Die Wilis sind Bräute, die vor ihrer Hochzeit gestorben sind. Die armen jungen Geschöpfe können nicht im Grabe ruhig liegen, in ihren toten Herzen, in ihren toten Füßen bleibt noch jene Tanzlust, die sie im Leben nicht befriedigen konnten, und um Mitternacht steigen sie hervor, versammeln sich truppenweise an den Heerstraßen und wehe dem jungen Menschen, der ihnen begegnet! Er muss mit ihnen tanzen, sie umschlingen ihn mit ungezügelter Tobsucht, und er tanzt mit ihnen, ohne Ruhe und Rast, bis er tot niederfällt.“ (Heinrich Heine, 1797 -1856, Geschichten der neueren schönen Literatur in Deutschland)

Seit seiner Uraufführung fasziniert die Geschichte des einfachen lebenslustigen Mädchens, das sich in einen Mann verliebt, über dieser Liebe zerbricht und in die Welt der Wilis eintauchen muss, Ballettomanen auf der ganzen Welt. Der zweite – phantastische – Akt mit seinen Geisterreigen tanzsüchtiger Wilis gehört zu den Höhepunkten des klassischen Tanzrepertoires.

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